3. Bremer Freiwilligen.Forum: Engagement für die Menschen aus Afghanistan

Mit Libuse Cerna (Bremer Rat für Integration), Claudia Schmitt-Alvares (Fluchtraum Bremen), Zaher Habib (Bremer Rat für Integration, Afghanisch-Deutscher Kulturverein) und Alireza Eyvazi (Freiwilliger bei der GEW Bremen). Moderation: Lena Blum (Freiwilligen-Agentur Bremen).

Nach der Machtübernahme der Taliban in Afghanistan versuchen Zehntausende das Land zu verlassen, nach Europa und nach Deutschland zu kommen. Organisationen, die sich für die Belange von Geflüchteten einsetzen, fordern, dass Deutschland den Familiennachzug zu bereits hier lebenden Afghaninnen und Afghanen beschleunigen soll. Und vor allem über Landes- und Bundesaufnahmeprogramme eine längerfristige Aufnahme ermöglicht. Zugleich überbieten sich Politiker*innen vieler Parteien darin, klarzumachen, dass so wenig Geflüchtete aus Afghanistan nach Europa kommen sollen wie möglich.

Von Freiwilligen ist immer wieder zu hören, dass sie den Menschen aus Afghanistan helfen wollen, nicht nur mit Spenden an Hilfsorganisationen, sondern ganz praktisch und vor Ort. Viele Bremerinnen und Bremer haben den 49 afghanischen Ortskräften, die zuletzt in der Stadt angekommen sind, Wohnungen, Sprachkurse oder Kinderbetreuung angeboten. Aber ob der Bedarf an Menschen steigen wird, die in Bremen in der Geflüchtetenhilfe aktiv sind oder werden wollen, lässt sich zurzeit noch nicht sagen.

Wie ist die Situation in Europa, werden weitere Geflüchtete aus Afghanistan aufgenommen oder schottet der Kontinent sich weitgehend ab? Was kann man zurzeit von Bremen aus tun, wenn man sich für Geflüchtete engagieren will? Und welche flüchtlingspolitischen und freiwilligen Aktivitäten haben Menschen aus Afghanistan, die schon länger in Deutschland leben, von hier aus gestartet?

Über diese und weitere Fragen wollen wir auf dem 3. Bremer Freiwilligen.Forum mit unseren Gästen und dem Publikum sprechen und diskutieren.

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