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"Ich erlebe dich traurig“ – psychisch belastete junge Geflüchtete begleiten

Viele junge Geflüchtete wirken psychisch belastet und haben Beschwerden, die ihrem persönlichen und professionellen Umfeld Sorgen bereiten, wie z.B. Schlafprobleme, chronische Bauchschmerzen oder depressive Verstimmungen. Zum Teil sind auch starke Gefühle spürbar, die vom Betroffenen selbst nicht oder nur unzureichend formuliert werden. Hierzu zählen insbesondere Ängste, Einsamkeit, Wut, Traurigkeit und Ohnmachtsgefühle. Diese können schnell zu einem eigenen Gefühl der Überforderung auf Seiten der Helfenden führen: zu Selbstzweifeln – bin ich überhaupt die richtige Unterstützungsperson? – oder zu einem gefühlten Handlungsdruck, dringend etwas tun zu müssen.Basierend auf der Beratungspraxis des Bremer JungenBüro und der Erfahrung aus eurem Engagement/ Ihrer Arbeit, wollen wir klären:
• Welche Beschwerden deuten auf eine belastende (Gewalt-)Erfahrung hin?
• Wie gehe ich damit um, wenn ich eine starke Belastung oder gar Traumatisierung vermute, auch wenn mein Mentee/Mündel/Klient keinen Wunsch nach Hilfe äußert?
• Was isthilfreich, wenn ich von einer konkreten (Gewalt-)Belastung erfahre?
• Welche Bedeutung hat mein Geschlecht und das des jungen Menschen für die Begleitung und Beratung?
• Welche psychosozialen Unterstützungsangebote für junge Geflüchtete gibt es in Bremen?

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an ehrenamtlich Engagierte, aber auch Fachkräfte sind eingeladen.

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